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Hygienebeauftragte(r) in der Pflege
Im September 2009 hat das Robert-Koch-Institut in Berlin die neue Empfehlung der Kommission für Krankenhausinfektion und Infektionsprävention (KRINKO) zu Kapitel D der Richtlinie "Hygienemanagement" veröffentlicht.
Neben den bereits weitgehend etablierten Hygienebeauftragten in der Altenpflege wird dort auch die Einführung von hygienebeauftragten Pflegekräften auf jeder einzelnen Station empfohlen.
Daher wird der Kurs neu gefasst und wie bisher, wenn bereits Teilnehmer aus Krankenhäusern dabei waren, mit krankenhaus-typischen Hygieneinhalten (z.B. Endoskopie, Operations- und Eingriffsräume) ergänzt.
Wegen der weitgehenden Themenüberschneidungen werden nach wie vor Teilnehmer aus Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern sowe Rehabilitationskliniken gemeinsam unterrichtet. Allerdings wird der Kurs im 3. Modul zeitweilig geteilt, dann werden "Krankenhausinhalte" und "Heiminhalte" getrennt und parallel vermittelt.
Die ansonsten erfolgende gemeinsame Erarbeitung der Themen hilft allen Teilnehmern, die wichtige Schnittstelle Krankenhaus-Pflegeheim bei Themen wie z.B. multiresistente Erreger jeweils aus der Perspektive der anderen zu begreifen und erhöht damit das Verständnis für ie Überleitungssituation zum Wohle der Bewohner bzw. Patienten.
Selbstverständlich hat auch die Neufassung des Kurses die gewohnte Qualität!
Der Kurs endet nach Prüfung mit dem Zertifikat "Hygienebeauftragter in der Pflege".
Eine staatliche Anerkennung ist im Bundesland Bayern
nicht notwendig, da die entsprechende Gesetzgebung nicht vorhanden ist. Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass derartige Anmerkungen im Haftungsfall keine Rolle spielen.
Während der gesamten Fortbildung ist eine Hospitation mit entsprechender Bestätigung zu absolvieren (5 Tage). Weiterhin sind "Hausaufgaben" zu erledigen. Diese haben den Sinn, optimalen Nutzen aus dem Kurs zu ziehen. Der Zeitaufwand richtet sich nach der Größe der jeweiligen Einrichtung.
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